Kooperationen? Ja, gern.

Daniela Sammann & Max Rösle

Daniela Sammann & Max Rösle

Chancen und Ideen guter Kooperationen und Partnerschaften

Häufig wird zunächst an die eigenen Serviceabläufe gedacht, obwohl das Thema „Kooperationen und Partnerschaften“ ein wichtiger Bestandteil der Servicequalität ist. Denn sofern die Kontakte zu Partnerbetrieben gepflegt und Standards gegenseitig eingehalten werden, das Wissen über die Vielfalt am Standort vermittelt oder auch durch Kooperationen das Leistungsspektrum sinnvoll ausgebaut werden kann, profitieren Kunden in vielfältiger Weise. Bei der Bearbeitung der Zertifizierungsunterlagen von ServiceQualität Deutschland ist das Thema daher fester Bestandteil.

Wie wichtig das Thema ist, wissen die Spielbanken Niedersachsen GmbH (SNG) schon lange und arbeiten intensiv mit den Partnern vor Ort zusammen. Hierzu hat Tamara Lau, Projektassistenz ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen, Max Rösle, Geschäftsführer der Spielbanken Niedersachsen GmbH und Daniela Sammann, Verantwortliche für den Bereich Gästeservice der SNG interviewt.

Tamara Lau: Die SNG hat 10 Standorte in Niedersachsen und bietet ein buntes Potpourri an Kooperationspartnern. Können Sie mir hierzu ein paar Beispiele nennen?

Max Rösle: Gerne, zum Beispiel Michael Thürnau, ja, der „Echte“, kommt aus Westerstede und das ist gar nicht so weit weg von Bad Zwischenahn. Daher kam die Marketing-Mitarbeiterin Hilke Neumann der Spielbank Bad Zwischenahn vor ungefähr einem Jahr die Idee; Bingo – das Glücksspiel, welches wir auch am Glücksspielautomaten anbieten, mit den „Bingobären“ zu verbinden. Seit jetzt mehr als einem Jahr bietet die Spielbank für seine Besucher, inzwischen auch an anderen Standorten, wie zum Beispiel Hannover, Bingoveranstaltungen mit Michael Thürnau an. So freut sich Karoline Jerg aus dem Marketing der Spielbank Hannover immer wieder, dass die Zusammenarbeit mit Michael Thürnau faszinierend ist. Seine gute Laune und positive Energie überträgt er nicht nur auf das Team, sondern auch auf seine und unsere Gäste. Die Zusammenarbeit macht einfach allen Spaß.                                                                                             

Daniela Sammann: Mit genauso viel Spaß und Engagement arbeitet die Spielbank Bad Harzburg mit dem Harzburger Rennverein zur Galopprennwoche zusammen. Wie es zu dieser Kooperation, einem gemeinsamen Außenauftritt, Präsentation der Spielbank zur Galopprennwoche auf dem Gelände, freier Eintritt für Besucher der Galopprennwoche in der Spielbank und vieles mehr, kam, daran kann sich keiner mehr so genau erinnern. Das liegt, man glaubt es kaum, nämlich schon 40 Jahre zurück.
Max Rösle: Neben diesen beiden imageträchtigen Kooperationen ist es eine Vielzahl an ideenreichen Formen der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern, die auf die Kreativität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückzuführen sind. Wir in der Zentrale setzen unseren Spielbanken vor Ort keine Grenzen, jedoch, was viele nicht wissen, als Anbieter von staatlich konzessioniertem Glücksspiel sind wir strengen Regeln unterworfen und müssen Maßnahmen jeglicher Art erst prüfen.

Tamara Lau: Trotz allem gehen die Spielbanken eine Reihe klassischer Kooperationen vor Ort ein oder?

Max Rösle: Richtig, in Bad Bentheim freut sich die Spielbank über die Zusammenarbeit mit zwei Taxiunternehmen. Gezielt werden diese beiden Taxiunternehmen angerufen, da man sich kennt und unsere Gäste vom schnellen unkomplizierten Service profitieren. Die Werbung der Spielbank wird auf den Taxen platziert und die Taxifahrer nutzen die von der Spielbank gestalteten Quittungsblöcke – mit Gutschein für einen freien Eintritt für den Gast. Natürlich darf auch die gegenseitige Empfehlung sowie Gastinformation durch die Kooperation mit dem Ferienresort Bad Bentheim nicht in der Aufzählung fehlen. Übrigens, auch die Zuckertütchen kommen in den mit uns kooperierenden Gastronomiebetrieben gut an. Und wenn wir schon bei den Gastronomen und Hotels sind. Eine Zusammenarbeit pflegen wir auch mit dem Steigenberger Hotel sowie dem Staatsbad Bad Pyrmont und dem Jagdhaus Eiden am See in Bad Zwischenahn. Nicht zu vergessen ist das Advena Hotel in Osnabrück, um hier nur einige Hotels zu nennen. Und dann ist da auch noch unser Pizzalieferant aus Seevetal/Hittfeld. Er liefert uns die Pizza für unsere Gäste und an seine Gäste verteilt er unsere Freikarten.
Daniela Sammann: Eine ganz besondere Kooperation, das wollen wir hier jetzt einfach mal erwähnen, ist die unserer Spielbank Norderney mit dem Staatsbad Norderney – denn das ist auch ein Q-Betrieb. Rolf Melles, Spielbankleiter auf Norderney und sein Team, sind über den gemeinsamen Austausch besonders erfreut. Beste Grüße ans Team des Staatsbades auf diesem Wege.

Tamara Lau: Wie lautet Ihr Fazit zum Thema Kooperationen und Partnerschaften?

Max Rösle: Kooperationen sind für uns ein wichtiger Bestandteil unseres Geschäfts und nicht mehr wegzudenken. Gute Ideen, ungewöhnliche Ideen, außergewöhnliche Ideen mit einer Portion Kreativität, das macht eine „Win-Win-Kooperationen“ aus.                                                                 Daniela Sammann: Kooperationen leben von einem Gewinn für alle Beteiligten, für das Geschäft unseres Kooperationspartners, unsere Gäste und somit für uns. Engagierte und informierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Leistungsträger von Unternehmen. Mit einem Dank an unsere Kooperationspartner kann ich sagen, wir sind froh, dass nicht nur unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Leistungen der Kooperationspartner verkaufen und leben, dasselbe gilt umgekehrt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kooperationspartner.